Gute Ikonen aus Russland + Griechenland erzielen Höchstpreise.

Für Ikonen des 15. - 19. Jahrhunderts interessieren sich viele Sammler.

Russische Ikone ' Göttliche Weisheit' 17.-18.Jhd, Auktionserlös 17.000 €
Russische Ikone ' Göttliche Weisheit' 17.-18.Jhd, Auktionserlös 17.000 €

Das Wort Ikone stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet ‚Bildnis’. Die Ikone ist das Kultbild der Ostkirchen, inbesonders der orthodoxen Kirchen. Ikonen sind kirchlich geweihte Bilder und haben für die Spiritualität der traditionellen  Ostkirchen eine große Bedeutung.

 

Sie werden hier weder als Kunstgegenstände oder als Dekoration angesehen.

Diese Art von Kunst wurde in Griechenland, Bulgarien und insbesonders in Russland gepflegt. Im 11. Jahrhundert entstanden die ersten Ikonen-Malschulen, wobei der erste Mittelpunkt Kiew war, danach Nowgorod, später Twer, Wladimir und Moskau. 


Ab dem 16. Jahrhundert wurden schon Zünfte der Ikonenmaler gegründet, im 17. Jahrhundert wurde das Ikonenamt erstellt und im 19. Jahrhundert gab es in Russland große Unternehmer-Werkstätten. Gerade aus dem 19. Jahrhundert sind die meisten Ikonen auf dem Kunstmarkt.

 

Die bekanntesten russischen Ikonenmaler waren Feofan Grek und Andrej Rubljow. Ikonen dieser Maler sind von unschätzbarem Wert. Ikonen werden auf einem speziell grundiertem Holz mit traditionell hergestellten Eitempera-Farben gemalt und wurden nicht mit einer Unterschrift des Künstlers versehen.

 

Eine Ikone dient der Vergegenwärtigung christlicher Wahrheiten. 

Sie werden als Christusikonen, Marienikonen sog. Gottesmutterikonen, Apostel-Ikonen oder Heiligen-Ikonen dargestellt. Die Gottesmutter Maria ist neben Darstellungen des Christus das wohl verbreitetste Motiv der Ikonenmalerei. 
Nach orthodoxem Glauben sind auch viele Personen 
des alten Testaments Heilige und werden daher ebenso auf Ikonen dargestellt wie die Heiligen späterer Zeiten. Bestimmte Szenen aus der Bibel, dem Leben der Heiligen oder typologische Gruppierungen finden ihre Wiedergabe als Dreifaltigkeits-Ikone, Festtags-Ikone oder Auferstehungs-Ikone.

 

In jeder orthodoxen Kirche gibt es die Ikonostase, dies ist eine mit Ikonen geschmückte Holzwand mit drei Türen zwischen den Gläubigen und dem Altar. Der dadurch abgetrennte Altarraum übernimmt dabei in Kirchen mit nur einer eintürigen Ikonostase zugleich die Funktion der westlichen Sakristei.
In der Mitte hängt rechts der Mitteltür eine Christus-Ikone, links eine Ikone der Gottesmutter Maria, dazwischen ist die königliche Tür.

 

Viele orthodoxe Gläubige haben auch private Ikonen zu Hause, oft in einer Gebetsecke im Wohnzimmer angeordnet, nach Möglichkeit an der Ostwand.

Den Ikonen werden zahlreiche Wunder über die Jahrhunderte zugeschrieben. Ikonen dienen grundsätzlich zum Schutz. Man glaubt aber auch, dass einige Ikonen heilige Kräfte haben.

In Deutschland gibt es drei große Ikonenmuseen, in Recklinghausen, auf Schloss Autenriet und in Frankfurt am Main.

 

Für ausgefallene Ikonen oder auch besonders alte Stücke gibt es international einige Sammler, Museen und Liebhaber. Für gute Ikonen werden Höchstpreise bezahlt. Ikonen wurden oft auch mit einem sog. Oklad, einer Schutzhaube aus Messing oder Silber, versehen. Dieser Oklad wurde oft vergoldet, bemalt, emailliert und auch mit Perlen versehen.

 

Wir kaufen oder versteigern Ikonen aller Jahrhunderte bis zum Ende des Zarenreichs.

Auf unseren regelmässigen Kunstauktionen haben wir schon viele qualitätvolle Ikonen zu Höchstpreisen versteigert.

 

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Fritz Klimsch, Auktionserlös 32.000 €
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